Über unseren Stamm

Unser Stamm Guy de Larigaudie wurde 1980 in der Pfarrei Maria Hilf gegründet, als Nachfolger eines aufgelösten „Vorgängerstammes“, der der Dompfarrei zugehörig war. 1985 zogen wir in die heutigen Räumlichkeiten von St. Cyriak und Perpetua um.

Namenspatron Stamm Guy de Larigaudie

Namenspatron des Stammes: Guy de Larigaudie

Der Namenspatron des Stammes Guy de Laurigaudie wurde am 18. Januar 1908 in Paris geboren. Er war ein Abenteurer, Dichter, Gottsucher und Pfadinder zugleich. Seine Reisen führten ihn bereits damals um die ganze Welt und ließen ihn zum legendären Vorbild vieler Pfadfindergenerationen werden. Geprägt von der Pfadfinderidee, suchte er vor allem den Menschen und die ursprünglichen Natur. Seine Werke strahlen in geistreichen Sprachbildern voller Poesie und Eleganz. Gefallen im Kampf an der luxemburgischen Grenze, im Wald von Musson, wurde Guy de Larigaudie am 12. Mai 1940 an Ort und Stelle begraben. Mehr denn je könnte Guy de Larigaudie heute ein wirkliches Vorbild für unsere junge Generation sein, wenn er ihnen nur bekannter wäre!

Unser Stamm in der DPSG

Die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg (DPSG), unser Dachverband, wurde 1929 gegründet. Der Verband ist mit rund 95.000 Mitglieder der größte Pfadfinderverband in Deutschland. Über den Ring deutscher Pfadfinder ist die DPSG Teil der Weltpfadfinderbewegung. Pfadfinden ist mit rund 40 Millionen Mitgliedern die größte Jugendbewegung weltweit.
Pfadfinden ermutigt Kinder und Jugendliche dazu, Verantwortung für sich, ihre Mitmenschen und ihre Umwelt zu übernehmen. Schritt für Schritt erlernen sie politisches Verhalten durch aktive Mitbestimmung. Pfadfinder sind offen gegenüber allen Menschen. Fester Bestandteil der DPSG ist seit mehr als 50 Jahren das gemeinsame Pfadfinden mit und das Einsetzten für Menschen mit Behinderung. Ebenso setzen sich die Pfadfinderinnen und Pfadfinder für ihre Umwelt ein. In den Gruppenstunden und in den Zeltlagern, im Leben draußen lernen sie ihre Natur zu bewahren und Verantwortung für ihre Umwelt zu übernehmen.

Was macht man im Stamm?

Gruppenstunden

Die Kinder und Jugendlichen im Stamm treffen sich zu ihren Gruppenstunden in ihren jeweiligen Altersstufen. Die Gruppenstunden finden in der Regel wöchentlich statt und dauern 90 Minuten. Dabei ist der Fantasie in den Gruppenstunden keine Grenze gesetzt: Ob gemeinsam spielen, die Natur entdecken, die nächste Fahrt vorbereiten oder eine Party planen, alles ist möglich, wenn man es gemeinsam probiert. Hier ist das nächste Abenteuer nie weit.
Das Programm ist angepasst an das Alter und die Lebenswelten der Kinder und Jugendlichen. Sie entscheiden selber, wie sie ihre Gruppenstunden gestalten wollen. Durch das Recht auf Mitbestimmung werden die Kinder und Jugendlichen dazu ermutigt, ihre Meinung einzubringen und zu vertreten. In großen und kleinen Projekten können sie sich mit ihren individuellen Fähigkeiten und Stärken einbringen. Gleichzeitig entwickeln sie aber auch ein Gefühl dafür, wo ihre Grenzen sind.

Fahrt und Lager

Etwas ganz besonderes für alle Pfadfinderinnen und Pfadfinder sind die kleineren und größeren Fahrten und Lager. Gemeinsam unterwegs sein, selber bestimmen, wo es hin geht, Neues entdecken und ausprobieren. Das macht in der Gruppe besonders viel Spaß. Lager können nur eine Übernachtung, ein ganzes Wochenende oder sogar mehrere Wochen in den Ferien umfassen – das Ganze in der Altersstufe, im Stamm oder mit Pfadfindern aus aller Welt. Auf den Lagern wagen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder neue Abenteuer und lernen, für sich und andere in der Gruppe Verantwortung zu übernehmen. Für die Jüngsten ist die erste Übernachtung im Zelt das große Abenteuer, für die Älteren das selbst geplante Wanderlager quer durch die Wildnis oder die Begegnung mit Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus anderen Ländern. Das gemeinsame Erlebnis steht hier im Vordergrund und bietet Erfahrungen, die das Leben der Kinder und Jugendlichen bereichert.