Das Dschungelabenteuer (28.-30.04.17)

Erschienen am in Aktion, Hütte, Lager, Wölflinge

Ron Stendel

Ron Stendel

Ist 2006 als Wölfling in den Stamm gekommen. Er hat als Hilfsleitung in der Pfadfinderstufe begonnen und ist nun von 2016 bis Sommer 2019 in der Wölflingsführung der Meuten Steinadler und Europäischer Luchs. Als Wölflingsreferent ist er u.a. die demokratische Vertretung der Wölflinge im Bezirk Breisgau.

 

Am Freitag, den 28.04.2017 trafen wir uns um 15:30 am Konzerthaus, um zu einem abenteuerlichen Wochenende mit Wölflingen aus dem Ganzen Diözesanverband aufzubrechen. Wir fuhren mit dem Zug nach Gengenbach, wo wir schon am Bahnhof einige andere Wölflinge trafen. Von dort aus ging es mit mit dem Shuttle weiter, da das öffentliche Verkehrsnetz nicht bis in die abgelegenen Dschungelregionen reicht. Am Baden-Powell-Haus angekommen, meldeten wir uns an und durften sogleich unsere Zimmer beziehen. Wir waren im hinteren Gebäudeteil, dem „Haus Georg“, untergebracht. Unsere getrennten Mädels- und Jungszimmer lagen nebeneinander und in der Mitte war ein Bad, das wir uns teilten. Nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten, gingen wir wieder in den Anmelderaum, wo wir uns Namensschilder mit selbst ausgemalten Dschungelbuch-Tieren bastelten. Danach war Freizeit bis zum Abendessen. Wir spielten 15erle und allerlei andere wilde Spiele.

Beim Abendessen bekamen wir dann das erste mal einen Eindruck von der Menge an Wölflingen. Der Lärm machte allen Dschungeltieren Konkurenz und konnte nur schwerlich gemindert werden. Als dann für einige Augenblicke etwas Stille eingekehrt war, sangen wir und wünschten uns guten Appetit, bevor die Tischen einzeln an die Essensausgabe gebeten wurden. Es gab lianenartige Bandnudeln in Dschungelfarbe. Nach dem Essen gab es im Dach geschoss von Haus Georg noch eine Lagereinführung inklusive Kennenlernspiel, Hausregeln und Gute-Nacht-Geschichte von Mowgli. Nach der Geschichte war gegen 21:30 dann Zeit für das Bett. Als die Kinder alle im Bett waren trafen sich die Leiter um den offenen Kamin im Kaminzimmer und besprachen in der Leiterrunde den folgenden Tag, dann wurde noch eine ganze Zeit lang zum Gitarrenspiel gesungen.

Der neue Tag begann um 7:30 mit einer schönen Aussicht auf das Kinzigtal. Um 8:00 gab es Frühstück mit Brot und Aufstrich, „Schlonz“ und warmem Kaba. Nach dem Frühstück packten wir uns eine Mittagsration Fütter ein, da wir zur Mittagszeit unterwegs sein würden. Doch bevor es los ging, trafen wir uns vor dem Haus zur „Zahnputz-Party“ wo wir im Takt zum „Körperteil-Blues“ unsere 28 Zähne (ja das Lied ist sehr lehrreich…) putzten. Dann fanden sich kleine Gruppen, bunt durcheinander gewürfelt, mit sechs bis sieben Wös aus den verschiedenen Meuten, um den entführten Mowgli zu retten. Denn der Entführer, der böse Shir-Khan, wollte ein Lösegeld von 500 Dschungeldollar. Das ganze Geld musste aber erst einmal verdient werden. So zogen die Wölflinge umher und verdienten sich an verschiedenen Stationen die benötigten Moneten. Da ertönten wunderbare Klänge als Gruppengesang, da gab es sportliche Aufgaben, da galt es kreativ zu sein!

So fand dieser Tag voll heldenhaftem Einsatz unserer jungen Retter seinen Glücklichen Ausgang im Wiedersehen mit Mowgli, der sich bei uns mit Wölflings-Aufnähern bedankte. Abends sahen wir uns beim Popcorn-Schmaus gemeinsam die alte Version vom Dschungelbuch an.

Am nächsten Tag übten wir uns im Reinemachen und traten nach einer weiteren Zahnputzparty die Rückreise an. Im Zug fuhren noch einige weitere Wölflingsgruppen mit, von denen der Abschied dann doch etwas schwer fiel.

Von unseren Wölflingen haben Smilla M., Alba W., Eliah A., Lotta L., Tim S., unsere Meutenhelferin Lucy D. unser Hilfleiter Joschka L., sowie die Leiter Jessica V. und Ron S. teilgenommen.

Bericht von Ron.