Sommer Sing Mit

Erschienen am in Fahrt, Pfadfinder, Rover, Stamm, Wölflinge

Ron Stendel

Ron Stendel

Ist 2006 als Wölfling in den Stamm gekommen. Er hat mit dem Leiten in der Pfadfinderstufe begonnen und leitet nun seit gut zwei Jahren die Wölflinge, inzwischen zwei Meuten.

 

Schon eine Woche nach dem Sommerfest der Schwarzen Adler in Köln, hatten wir die Gelegenheit nach Frankfurt zu fahren. Die Heliandpfadfinder haben zur Überbündischen Singerunde, zum Sommer Sing Mit, in ihr Heim eingeladen. Wir haben uns Freitag, den 22.06.2018 um 13:40 am Rittersportturm in der Bahnhofshalle getroffen, um gemeinsam mit ICE und TGV nach Frankfurt zu fahren. Dort angekommen, fuhren wir mit der U-Bahn zum Heim, das uns noch von der Winter Sing Mit bekannt war. Nachdem wir uns von der Last unserer Rucksäcke befreit hatten, gingen wir einkaufen. Zurück am Heim setzten wir uns auf die Wiese und bereiteten im Koschi auf dem Benzinkocher Kartoffelbrei mit Schinkenwürfeln und Brot zu.

Gut gestärkt konnten wir mit der Singerunde beginnen. Zusammen mit einem bunten Haufen von Bündischen Pfadfindern, einigen Jungenschaftlern und Wandervögeln, sangen wir bis zur Nachtruh an der frischen Luft und dann drinnen im Heim. Es gab leckeren Tschai und ein Spiel, bei dem wir unter anderem Seegras gewannen. Gestaffelt haben wir uns zum Schlafen in den „Früh“schläferraum gelegt. Am nächsten Morgen wurden wir durch Gesang geweckt.

Wir frühstückten gemeinsam und machten uns auf den Weg, Frankfurt zu erkunden. Unsere Äußerungen zum Stadtbild werden hier nicht näher ausgeführt. Als wir das Touristenprogramm nach einem Photo vor einem „Kunstwerk“ beendet (oder besser: abgebrochen) hatten, haben wir uns an den Main gesetzt. Dort haben wir eine große Flaschenpost gefunden und nach einiger Zeit geduldigen Versuchens auch den Inhalt herausbekommen: Rauchutensilien, eine Art Schatzkarte und eine Botschaft. Ein Gruß an eine Person an der Nordsee und ein Hinweis auf ein Freigetränk ganz in der Nähe. Zu unserem Glück hat es die Flaschenpost nicht bis zur Nordsee geschafft. Wir gaben ihr aber eine zweite Chance und fügten eine Botschaft hinzu und warfen sie zurück in die schäumende Flut (Brackwasser).

Dann gingen wir zu besagter Adresse (Lokalität „Yachthafen“) und warteten zwanzig Minuten, bis zur Öffnung. Dort bekamen wir tatsächlich zwei große Humpen Apfelschorle und verlebten gemütlich die letzte Zeit in Frankfurt.

Zurück nach Freiburg fuhren wir mit Flixbus, es war eine gemütliche Fahrt. Wir kamen fidel aber sehr hungrig in Freiburg an und beendeten dort im Abschlusskreis mit unserem Abschiedslied das Lager.

Teilgenommen haben Augustin B., Emi M., Finn B. und Ron S.

Bericht von Ron