Rosskur – euROVERvision (11.-13.05.2018)

Erschienen am in Aktion, Rover

Roverstufe

Roverstufe

Die Roverstufe ist die rote Stufe und für alle zwischen 16 und 21 Jahre. Ab 21 Jahren gehört man zu den "Altrovern" und ist meist schon Teil der Leiterrunde.
Bei uns im Stamm hat es sich etabliert, dass beim Stufenwechsel von Pfadis zu Rovern eine neue Roverrunde eröffnet wird. So hatten wir bisher schon fünf Roverrunden: First Ladies, MIILKAS, Die durchgeknallten Dritten, Schelle, 5. Roverrunde (bisher ohne Namen)

 

Bei der diesjährigen Rosskur hatten wir nicht nur drei verschiedene Teams am Start, sondern hatten durch den Sieg des VCP Stammes Alemannen im Vorjahr auch noch Heimspiel. Auf den Weg, rund um den Mundenhof, machten sich nicht nur die Jungrover der 5. Roverrunde, sondern auch ein kleiner Haufen der Altrover (Roverrunde „Schelle“). Das dritte Team sorgte für eine der elf Stationen während der Rosskur.

Während das Stationenteam mit dem Auto und Material zum Startpunkt am Mundenhof düste, zischten Jungrover, Altrover und weitere Pfadifreunde aus Offenburg mit dem Fahrrad bzw. Longboard in Richtung Tiergehege. Dort angekommen wurden erstmal weitere Pfadifreunde begrüßt und in alter Rovermanier in der Sonne entspannt, bis das Material ankam. Flott noch gemeinsam die Kohten aufgebaut, bevor sich jede Gruppe auf ihren eigenen Weg machte.

Die Rosskur der Jungrover:

Nachdem wir uns noch etwas auf dem Lagerplatz ausgeruht, mit Essen gestärkt und uns vor allem mit unseren 99 Luftballons (welche etwas übergewichtig waren und so selbst das Helium sie nicht fliegen lassen konnte) ausgestattet hatten, ging es auch für uns los. Es ging für uns zum Opfinger See zu unserer ersten und in unseren Augen auch besten Station, bei der wir die Heldentaten der Griechen nacherleben durften. Als es weiter Richtung Opfinger Aussichtsturm ging, bemerkten wir ziemlich aufgebracht, dass Janis seine 20 Luftballons bereits bei der ersten Station „verloren“ hatte. Beim Aussichtsturm angekommen und somit auch bei der zweiten Station, durften wir unsere musikalische Seite ausleben und mit Flaschen „Alle meine Entchen“ pfeifen, was uns gut gelang. Auf dem Weg zur nächsten Station lernten wir die eine oder andere Gruppe kennen. Bei unserer dritten Station ging es auch weiter mit dem Motto Musik bzw. Lieder. Hier mussten wir durch Wasser gurgeln Lieder erraten. Leider stellten wir uns dabei nicht so geschickt an, liefen aber trotzdem motiviert weiter Richtung Gottenheim. Leider war unsere vierte Station nicht so musikalisch und vor allem sehr unspaßig, denn wir mussten ein Gebäude, welches in Europa steht, mit Spagetti und Tesafilm nachbauen. Das klappte überhaupt nicht und zog dementsprechend unsere Stimmung und Motivation etwas runter. Die stieg aber wieder als wir ein paar Erfrischungsgetränke bekamen und 8 Punkte erreicht hatten, auch wenn wir nicht ganz verstehen wie. Danach liefen wir eine Weile nach Hugstetten, wo die Station unseres Stammes auf uns wartete. Doch auf unserem Weg dorthin verloren wir so einige Kraft und waren heil froh, als wir endlich vertraute Gesichter sahen. Hier ging es wieder musikalisch zu durch Singstar (Karaoke). Natürlich gaben wir wie immer das Beste, stärkten uns nochmal mit Essen und Umarmungen der anderen und zogen wieder weiter zur nächsten und für uns letzten Station. Also liefen wir im Sonnenaufgang an der Dreisam die ganze Strecke zum Mundenhof wieder zurück. Jedoch machten wir eine Weile Pause, als wir mit Freude in den Augen einen Spielplatz entdeckten.  Während ein paar von uns aßen, legten sich andere mehr oder weniger gemütlich hin und schliefen länger als gedacht. Durch diesen Powernap ging nicht wirklich gestärkt weiter am Platz vorbei, bei dem neue Klamotten angezogen und Trinkflaschen aufgefüllt wurden, Richtung Opfingerstraße und dort in den Wald hinein. Dann waren auch schon bei der letzten Station und fischten mit Handicap  Gemüse aus einem Planschbecken. Dadurch das nur einer das machen durfte/konnte war es für fast alle sehr witzig zu beobachten.  Als wir auch dies gut gemeistert hatten ging es nur noch ins Rieselfeld zum Edeka, allerdings nochmal mit kurzer Pause auf einer Wiese. Als wir also endlich wieder beim Platz ankamen war es gegen 14:00 Uhr und für alle Entspannungszeit. Doch schon nach kurzer Zeit machten sich ein Teil nochmal mit den Rädern auf zum Opfinger See und erfrischten sich. Nach leckerem Essen bekamen wir bei der Siegerehrung verkündet, dass wir es auf Platz 24 geschafft hatten, worüber wir uns sehr freuten! Anschließend ließen wir den Abend gut ausklingen bis jedoch ein Sturm aufzog und wir mitten in der Nacht die große Jurtenburg gemeinsam und zügig abbauen mussten. Als dies so gut wie möglich geschafft war ging es für fast alle ins Bett. Am Sonntagmorgen bauten wir unsere Kothe ab, frühstückten und fuhren nach Hause.

Auch wenn es zwischendrin echt hart war, haben wir uns wirklich ganz neu kennengelernt und eines steht jetzt schon fest: Rosskur 2019, wir sind dabei!

Bericht von Lucy

Die Rosskur der Altrover:

Bisher noch kein Bericht.

Die Rosskur der Station:

Es hatten sich auch einige Rover und Leiter zusammengetan, um eine Station zu betreiben. Hier konnten die Rosskurteilnehmer ihre Fähigkeiten beim Karaokesingen unter Beweis stellen.  Insgesamt konnten wir eine große Bandbreite unterschiedlicher Performances sehen. Besonders überzeugte uns, wenn sich die Gruppe neben dem Singen noch sichtbar Mühe gab. Dies reichte von gemeinsamen abgestimmten Performances bis zu Geschenken für uns als Stationsbetreuer. Letztlich war es spannend die Rosskur auch einmal aus einer anderen Perspektive mitzubekommen und die verschiedensten Gruppen, die mitlaufen, zu erleben.

Bericht von Ronja

Mit dabei waren bei den Jungrover: Finn, Lucy, Janis, Tommy und Urs (Gastrover)
Mit dabei waren bei den Altrover: Carlo, Joschka, Leona und Darius (Gastrover)
Mit dabei waren an der Station: Ronja, Ron, Jessica, Tabea und Simon