Roverhorst Frühjahrsaktion (09.-11.03.2018)

Erschienen am in Aktion, Rover

Thomas Gröschel

Thomas hat im Jahr 2000 als Wölfling im Stamm angefangen und ist seit 2008 Teil der Leiterrunde. Nach fünf Jahren Pfadfinderleitung ist er nun aktuell als Leiter bei den Rovern und seit 2012 auch im Stammesvorstand aktiv.

 

Der Roverhorst ruft! Die Rover hören!

Nach eineinhalb Jahren war nun endlich wieder die Zeit für eine große Aktion im Roverhorst gekommen. So trafen sich die Rover aus der „Alt“-Roverrunde „Schelle“ und unserer neuen Roverrunde im Horst und bauten als Erstes die gemeinsame Jurte auf. Zumindest irgendwann, denn das Jurtendach wurde im Pfarrzentrum vergessen. Als dieses endlich da war, gab es ein weiteres Problem: Wie macht man einen Achterknoten. Nachdem die Expertengruppe getagt hatte, ging der Aufbau halbwegs flott weiter.

Vor dem Abendessen wurde erst mal ein grober Plan gemacht. Schnell teilten sich die Rover für die Aufgaben auf, sodass man auch direkt anfangen konnte. Neben Standards wie Feuer machen und kochen, fingen Joschka und Finn auch direkt mit dem Hauptprojekt, dem Bau einer neuen Feuerstelle, an. Vorerst wurden aber nur die alten Betonstücke aus der Erde geholt, alles Weitere sollte am Samstag passieren. So gab es am Freitagabend noch eine kleine, letzte Lagerfeuerrunde an der alten Feuerstelle.

Der Samstag fing ganz entspannt mit Kaffee/Tee, einem guten Frühstück und jeder Menge Umfragen an. Im Anschluss ging es mit den Projekten los. Feste Gruppen gab es keine, sodass jeder dort mitmachen konnte, worauf man gerade Bock hatte. Neben der Feuerstelle standen auch das Gartentor, der Weg zum Garten und kleinere Aufräumarbeiten im Garten auf dem Plan. Es wurde gebuddelt, gemauert, gefegt und wer doch mal eine Pause brauchte, konnte sich vor das Feuer im Kamin ausruhen. Die Zeit verging wie im Flug und ruckzuck war es Nachmittag. Man merkte langsam, wie die Kräfte und Motivation etwas schwanden, doch dann gab es einen gewaltigen Energieschub in Form eines superleckeren Apfelkuchens. So waren die Projekte bis zum Abend größtenteils abgeschlossen und einem entspannten Abend stand nix im weg. Da die Feuerstelle noch zu frisch zum Benutzen war, wurde kurzerhand ein Feuerkorb als Ersatz genommen.

Wie auch schon am Samstag startete der Sonntag sehr entspannt. Während ein Teil das Feuer im Kamin hütete, brachten die anderen die restlichen Projekte zu Ende. Die ganzen Baugerätschaften und das Material, was noch herumlag, wurde zügig aufgeräumt, bevor es endlich Zeit für das erste Anheizen im „Brunnen“ war. Wir wollten zuerst ganz klein anfangen, sind dann aber beim trockenen Tannenbaum gelandet. Was soll man sagen: Feuerprobe bestanden!

Während wir im halbwegs trockenen Arbeiten konnten, fing es pünktlich zum Zeltabbau mit dem Regnen an. Also Flott noch ein Gruppenfoto, die Jurte zusammen und ab in Pfarrzentrum. Dort wurde noch das nasse Zeltmaterial aufgehängt und die Aktion mit dem Abschlusskreis beendet.

 

Hier noch mal auf einen Blick, was alles gemacht wurde:

Der Weg zum Garten geebnet und bollerwagentauglich gemacht.
Das Gartentor im Stil des Roverhorstschildes erneuert.
Bauschutt aufgeladen, Brennholz gesägt, Hütte/Terrasse gefegt
Feuerstelle abgerissen und neu gebaut.
Ein tolles Wochenende im Roverhorst verbracht.

Mit dabei waren Lucy, Carlo, Joschka, Finn, Ron, Vivian und Thomas.