Mafia Roverhütte 05.-07.01.2018

Erschienen am in Hütte, Rover

Roverstufe

Roverstufe

Die Roverstufe ist die rote Stufe und für alle zwischen 16 und 21 Jahre. Ab 21 Jahren gehört man zu den "Altrovern" und ist meist schon Teil der Leiterrunde.
Bei uns im Stamm hat es sich etabliert, dass beim Stufenwechsel von Pfadis zu Rovern eine neue Roverrunde eröffnet wird. So hatten wir bisher schon fünf Roverrunden: First Ladies, MIILKAS, Die durchgeknallten Dritten, Schelle, 5. Roverrunde (bisher ohne Namen)

 

Mafia Roverhütte 2018Am 5. Januar traf sich die jüngste Roverrunde unseres Stammes, um gemeinsam das Roverdasein zu entdecken.

Dazu fuhren sie in die Nähe von Schopfheim nach Raitbach auf die Hütte von Finns Großeltern. Nach 1 1/2 Stunden Zugfahrt kamen sie am Hausen-Raitbach-Bahnhof an, wo sie von Finns Vater abgeholt wurden und somit den Weg zur Hütte nicht laufen mussten, was aufgrund des schlechten Wetters eine Erleichterung war. Nachdem die Rover die Hütte erkundigten und sich eingerichtet hatten, teilten sie sich auf. Ein Teil ging runter zum Bauernhof, um Milch fürs Wochenende zu holen, der andere kleinerer Teil blieb in der Hütte und bereiteten das Essen vor. Da das ganze Lager unter dem Motto „Mafia“ (genauer genommen italienische Mafia) stand, gab es natürlich eine typisch italienische Pizza. Als Lotte, Janis, Finn und Milan mitsamt Milch vom Bauernhof zurückkamen, halfen alle tüchtig mit, sodass die Pizza ruckzuck im Ofen war.

Während dieser Kochaktionen wurden aber auch Bärte entfernt oder dran geklebbt und die Gruppe so einen Anfang machte, was das Optische der Mottoumsetzung anging. Denn nachdem sich die Rovermafiosis den Bauch mit Pizza gefüllt hatten, begannen einige das perfekte Mafiosioutfit zu präsentieren. Um die neuen Rover gut in das Roversein reinzubringen, erklärte Thomas der interessierten Gruppe ein bisschen, was die Rover sind und was man als Rover so macht. Danach folgte ein langer und lustiger Spieleabend, welcher noch lange in Erinnerungen bleiben wird.

Rover in der SonneAm nächsten Morgen traf sich ein Teil pünktlich um halb 9 am Frühstückstisch, allerdings wurden zwei der Rovermafiosis sehr unsanft mit einer Kuhglocke geweckt, da diese verschlafen hatten und nicht freiwillig aufstanden, als sie dies realisierten. Nach einem guten Frühstück machten sich unsere Rover aufgrund des unglaublich schönen Wetters auf die Socken und nutzen die Sonne, indem sie zu einem Aussichtsturm wanderten.

Während dieser Wanderung fand aber auch das große „Mafiositunier“ statt. Dies spielte sich folgendermaßen ab: Wenn einem Rover eine gute und passende Aufgabe einfiel reif er z.B.: „Weil ein Mafiosi so schnell wie möglich vor der Polizei wegrennen muss, müssen wir jetzt alle diesen Hang hochrennen!“ Wer also als letztes auf dem Hang ankam, bekam einen Minuspunkt. Bis die Rover stolz den Aussichtsturm erklimmt hatten, mussten sie durch Schnee stapfen, über viele vom Sturm gewehten Bäume klettern und sich einen Weg suchen, ohne von Zweigen erdrückt zu werden. Auf dem Rückweg gingen sie noch mal beim Bauernhof vorbei, um die Tiere dort zu streicheln.

Wieder bei der Hütte angekommen, deckten sie draußen den Tisch, wärmten sie sich mit einer Suppe auf, genossen die wunderschöne Aussicht und stärkten sich so für die letzte Disziplin ihres Mafiatuniers. Hier mussten sie ihr Können im Schießen beweisen. Mit einem Luftgewehr mussten die Mafiosi auf eine Zielscheibe schießen und konnten sich so von ihren Minuspunkten befreien, um im den Plusbereich zu landen. Leider mussten sie aufgrund der doch etwas kühleren Temperaturen nach einer Weile wieder in die Hütte und ließen dort den Abend mit leckeren Snacks und lustigen Spielen ausklingen. Am Sonntag, den 7. Januar 2018 war leider auch schon der letzte Tag der Mafiahütte und somit stand straffes Programm auf dem Plan. Beim Frühstück genossen alle noch die träge und gemütliche Atmosphäre, denn die Hütte musste ja natürlich auch wieder sauber gemacht, das Essen verteilt, gepackt und vor allem Gruppenbilder gemacht werden. Diese entstanden natürlich einmal ganz klassisch in Kluft und Halstuch und das zweite Mal in Bikini und Badehose. Denn durch eine Ironische, aber von fast allen ernst genommene Ansage, hatten die meisten Bikini oder Badehose dabei. Als alles erledigt war und alle, um den Rückweg gut zu überstehen, noch mal ein paar Nudeln mit Tomatensoße gegessen hatten, ging es auch schon los.

Die Roverrunde verließ also traurig die Hütte und machte sich auf den Weg zum Bahnhof, was gut eine Stunde dauerte, aber trotzdem viel Spaß brachte und noch mal den Ort Raitbach genauer zeigte. In Freiburg angekommen, verabschiedeten sich alle im traditionellen Abschlusskreis und gingen mit voller Vorfreude auf die nächste Aktion nach Hause.

Dabei waren: Charlotte, Finn, Janis, Lucy, Milan und unser Leiter Thomas

Bericht von: Lucy

Gruppenbild Roverhütte 2018