Pfaditage (17.-22.10.16)

Erschienen am 22. Oktober 2016 in Hütte

Ron Stendel

Ron Stendel

Ist 2006 als Wölfling in den Stamm gekommen und leitet nun nach einem Jahr in der Pfadfinderstufe die Wölflinge.

 

Es war sicherlich schon einiges an Routine dabei, als die Pfadis am Montag Nachmittag und Abend nach und nach im Pfarrzentrum (PC) eingetrudelt sind. Die Pfadis sind nämlich schon alte Hasen, was die Pfaditage angeht. Etwas Besonderes wird es aber immer bleiben, während dieser einen Woche nicht nur „Elternfrei“ zu haben, sondern auch viel schöne Zeit in der Gemeinschaft zu verbringen; wenn auch der wunderbare Duft der Selbstständigkeit hier und da von Küchendienst und den heiß geliebten Hausaufgaben durchbrochen wird…!

Nachdem (fast) der gesamte Trupp angereist und auch das obligatorische Schlafplatz-Einrichten erledigt war, wurde (nach unserem Nachmittagsprogramm) das Abendessen zubereitet. Es gab Käseauflauf mit ein wenig Nudeln dazu! Nach dem Essen und Spülen begann das Abendprogramm. Recht spät legten wir uns zur Ruh. Dafür standen wir dann am nächsten Morgen schon früh auf!

Da um 06:45 nun wirklich niemand gerne Küchenkram erledigt, waren wir so weise, bereits am Vorabend das Frühstück zu richten! So musste nur gespeist, und – nachdem die meisten nach und nach zur Schule verschwunden waren – von denen, die später Schule hatten, gespült werden. Ebenso wie am Vortag, addierte sich ein Pfadi nach dem anderen zur Gruppe im PC hinzu. Die frühen Menschen aßen schon am Mittag gemeinsam. Da der Wunsch nach Sauberkeit laut geworden war, gingen wir nach dem gemeinsamen Nachmittag und Abendessen (Kaiserschmarrn) ins Faulerbad. Passend zur Jahresaktion konnten wir das flüssige Element nun hautnah erleben.

Der folgende Tag unterschied sich bis zum Beginn des Nachmittagprogrammes nicht nennenswert zum vorangegangenen. Gegen Ende des Nachmittages war dann die, von den Pfadfindern geplante Wölflingsgruppenstunde. Leider war die Begeisterung bei der Planung bei einigen nicht mehr so groß (bedeutet: gleich null), sodass sich nur einige Pfadis beteiligten. Diese haben dann mit den Leitern die Truppstunde organisiert und vorbereitet. Schönerweise haben sich dann an der Truppstunde alle anwesenden Pfadis beteiligt, sodass sich Trupp und Meute gut kennenlernen konnten und gemeinsam Spaß hatten. Nachdem Abendessen (individuell belegte Pizza), und Genörgel beim Abspülen, wurde spätabends noch ein kreativitätsförderndes Kartenspiel gespielt.

Auch der nun folgende Tag begann in alt bekannter Art und Weise. An diesem Nachmittag galt es besonders kreativ zu sein, um dem lehrreichen Programm gerecht zu werden („Abtauchen“ in eine Dunkle Welt, Hilfsmittel war unter anderem ein Kartenspiel). Am Abend wurde es nach dem Abendessen (Curry), wieder Zeit für das Faulerbad. Die Pfadis griffen dort eine alte Tradition aus Jungpfadfinderzeiten auf. Wie zu den Jupfitagen 2013 wurde erfolgreich das Nichtschwimmerbecken „terrorisiert“, auch wieder mit dem berüchtigten Krokodil (siehe Lagerbericht).

So wurde der letzte Schultag der Woche frisch und sauber verlebt. Ein letztes Mal setzte ein Jeder seine Schritte in Richtung PC, auf diesem außergewöhnlichen Schulweg. Am Abend war dann endlich Freizeit und wir genossen noch einmal unser Beisammensein, aßen Burger, spielten hirn- und aktivitätsfördernde Spiele. Wir waren noch lange wach!

Am letzten Morgen wollte nach dem Frühstück das PC wieder schön hergerichtet, gesäubert und aufgeräumt werden. Alle arbeiteten gut zusammen, sodass wir schnell und dennoch gründlich fertig wurden. Beendet wurde das Lager gegen Mittag mit dem Abschlusskreis und unserem Abschiedslied „Nehmt Abschied Brüder“. Es war eine sehr schöne Zeit.

Folgende Menschen haben teilgenommen: Janis R., Lucy D., Finn B., Lene P., Milan W., Lotte L., Max M. von den Pfadis; Ronja S., Simon M., Ron S. von den Leitern.

Bericht von Ron.

Comments are closed.