Jupfiwinterlager 2014

Erschienen am 12. Januar 2014 in Hütte

Ronja Schmors

Ronja Schmors

Nachdem sie schon seit den Wölflingen in Holzgerlingen bei den Pfadfindern war und dort auch leitete, ist sie jetzt durch ihr Studium nach Freiburg gekommen und leitet nach einem kurzen Zwischenhalt bei den Jupfis jetzt die Pfadis.

 

10.-12.1.2014, Schaubhütte, 79274 St. Märgen-Holzschlag
Am Freitag, den 10.01.2014 ging es für die Jungpfadfinderstufe auf Winterlager. Deshalb trafen sich die drei Jungpfadfinderleiter Richard B., Franziska S. und Ronja S. mit ihren Jupfi Gruppenkindern Finn B., Lucy D., Mathias D., Baptiste G., Lene P. und Janis R. um 15:45 Uhr am Wiehrebahnhof. Von dort ging es los in Richtung Schaubhütte bei Sankt Märgen. Nach der Ankunft bei unserer kleinen, aber feinen Hütte ohne Strom, fließend Wasser dafür aber mit Holzofen und Plumpsklohäuschen begannen wir uns dort wohnlich einzurichten. Nachdem dies erfolgreich vollbracht war, machten wir uns daran gemeinsam das Abendessen zu kochen. Als dann das Wasser für die Maultaschenbrühe endlich warm war, ließen wir uns alle die Maultaschen genüsslich schmecken. Nach dem erfolgreichen Spülen klang der Abend gemütlich mit mehreren Werwolfrunden gemeinsam aus.
Am Samstagmorgen wurden alle nach einer „viel zu kurzen“ Nacht geweckt. Danach machten wir uns daran das Frühstück zu richten. Natürlich sollte aber auch die Morgenrunde nicht ausfallen und so starteten wir den Tag mit einem kleinen Anschuggerle. Nach dem gemeinsamen Lied vor dem Frühstück konnten dann auch alle mit frühstücken loslegen. Nach dem Essen starteten wir den Tag mit einem Geländespiel, bei dem es zwei Teams gab, die sich gegenseitig beim Kartenstücke in Sicherheit bringen aufhielten und diesem die Stücke klaute. Nach einer kurzen Trinkpause und kleinen Diskussionen zwischendrin brachten wir das Geländespiel für die Teams doch erfolgreich zu Ende. Während ein paar Jupfis das Mittagessen kochten hatte Janis, der das Versprechen machen sollte mit Richard Versprechensvorbereitung. Nach dem Mittagessen hatten wir endlich die Gelegenheit unsere zuvor in den Gruppenstunden gesammelten Fähigkeiten bei der Erstellung einer Schatzkarte mit eventueller Verschlüsselung auszuprobieren. Franzi zeichnete dabei eine etwas knifflig verschlüsselte Karte nach der zufälligerweise ein Schatz versteckt wurde. Diesen sollten die Jupfis jetzt suchen, wobei die Verschlüsselung doch erst einmal zu allgemeiner Verwirrung führte. Doch auch diese Hürde wurde letztendlich von unseren Jungpfadfindern erfolgreich überwunden und sie ließen sich ihren Schatz schmecken. Während der Schatzsuche war auch der Stammesvorsitzende Thomas G. bei unserer Hütte angekommen, der sich für das Versprechen auf die Reise zur aufgrund des Schneemangels leider nicht winterlichen Schaubhütte gemacht hatte. Also machten wir uns jetzt zum Versprechen auf und stiefelten mit Fackeln bewaffnet in den Wald. Dort legte Janis an einer lauschigen Stelle bei Thomas und Richard sein Versprechen ab. Nachdem wir wieder alle wohlbehalten aus dem Wald gekrochen waren, machten wir uns daran das Abendessen, Reis mit Currysoße, zu kochen, welches wir uns nach vollbrachter Tat alle schmecken ließen. Zur Feier des Tages gab es für alle noch Schokopudding. Nach dem Abendessen sollte es noch eine Überraschung geben. Und so wurden erst einmal allen Jupfis die Augen verbunden, bevor es für diese auf eine kleine geführte Tour um die Hütte gab, bei der sie sich aufeinander verlassen mussten. Dabei wurden zwei Gruppen gebildet, deren Entstehung nachher enthüllt wurde. Nach der erfolgreichen Bewältigung dieser Aufgabe verkündeten die Leiter, dass sie Mathias D. und Lene P. gerne zum Kornett der Jungpfadfinder ernennen wollen. Diese freuten sich über diese verantwortungsvolle Aufgabe. Zurück in der Hütte gab es nach diesem ereignisreichen Tag warmen Tschai und wir ließen den Tag bei gemeinsamen Spielen ausklingen.
Sonntag durften alle ein bisschen länger schlafen und so frühstückten wir etwas später. Nach dem Frühstück gab es einen kleinen Gottesdienst für und mit den Jungpfadfindern. Danach war noch Zeit für eine kleine Runde Fahnenklau, bei der leider die Auswahl des Spielfeldes zu kurzfristigem Unmut geführt hatte, aber diese dann doch spannend verlief. Zum Mittagessen wurden die noch vorhandenen Reste gemeinsam vernichtet bevor es dann zum Packen, Aufräumen und Putzen der Hütte ging. Dabei wurde allen bewusst, wie schnell so ein Wochenende doch vorbei ist. Kurz darauf mussten wir uns schon zu Fuß auf den Weg zum Bus und die damit verbundene Rückfahrt nach Freiburg machen. Dort schlossen wir dann das Winterlager um ~16:45 Uhr gemeinsam am Wiehrebahnhof mit einem Abschlusskreis ab.

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