Roverabschlusslager 2012

Erschienen am 17. August 2012 in Hütte

Franziska Stief

 

Am Freitag, den 17. August 2012, trafen sich Die Durchgeknallten Dritten zu einem besonderen Anlass: der letzten gemeinsamen Aktion als aktive Roverrunde. Wir hatten beschlossen, den Tatsachen ins Auge zu sehen: wir würden uns in alle Winde verstreuen, denn Studium, FSJ und soziale Praktika im Ausland zogen uns in die Ferne. So bewusst wie wir unser Roverdasein genossen hatten, wollten wir ebendieses gebührend feiern und unsere gemeinsame Zeit nicht im Sande verlaufen lassen. So trafen wir uns nachmittags in zunächst etwas mulmiger Stimmung, die aber durch die Freude über unser Beisammensein und leckeren Kuchen schnell überwunden wurde.
Mit dabei waren von Beginn an: Thomas G, Simon M, Franziska S, Sebastian T und Sonja T. Der Nachmittag verstrich, während wir und über die Neuigkeiten in unseren Leben austauschten und auf den Rest unserer Runde warteten. Dieser Rest (Katharina B, Alexander D, Elina K und Moritz W) beeinflusste das Nachmittagsprogramm durch diverse Anrufe mit unterschiedlichen Ankunftsangaben, kurzfristigen Absagen, krankheitsbedingter Abwesenheit und kurzen Besuchen.
So bot sich den Anwesenden ein Feld voller spaßiger Kommentare beim Reorganisieren der Programmpunkte durch Umkleben der Haftklebezettelchen auf dem Plan, bzw. Witze, die auf dem Unverständnis über den Aufbau des Letzteren gründeten. Gemeinsam gingen wir einkaufen und kochten ein richtiges Roveressen, dem wir großen Raum gaben, bevor wir einen sehr lustigen Abend mit Spiel, Spaß und Gesprächen verbrachten.
Als wir dann doch irgendwann übermüdet in unsere Schlafsäcke krochen, vereinbarten wir, dass der oder die Erste, der/die am nächsten Morgen ein Wort erklingen lassen würde, sich damit als ausreichend wach zum Frühstückvorbereiten zeigt. So nickten wir uns erst nur freundlich zu, als der Wecker zu roverfreundlicher Zeit klingelte, bis sich herausstellte, dass doch jemand die Abmachung vergessen hatte: „Guten Morgen!“ tönte es und wir freuten uns über ein liebevoll bereitetes Frühstück. Während wir uns mit diesem beschäftigten, trafen unsere zu diesem Zeitpunkt schon ehemaligen Leiter ein (Emanuel C und Alexander D), die sich nach einer fröhlichen Begrüßung und ein oder zwei Tassen Kaffee mit Simon zur Versprechensvorbereitung zurückzogen, während wir anderen aufräumten. Doch schon bald machten wir uns auf: mit dem Zug gen Titisee-Neustadt und ab ins Galaxy Spaßbad. Dort testeten wir die Rutschen auf Rovertauglichkeit (einwandfrei! Vor allem die mögliche Roverversion, die Halfpiperutsche hinabgetragen zu werden) und entspannten uns in der Wellnessoase. Ein Nachmittagsschnitzel verweigerten wir unseren Leitern, da wir auf den nächsten Zug mussten, den wir Dank eines im Sprint endenden Steigerungslaufes gerade noch so erreichten.
Zurück in Freiburg und nach einer Diskussion über den Versprechen abnehmenden Leiter, hießen wir Franz willkommen und machten uns auf zum Wasserschlösschen, an dem Simon mit tollem Blick über Freiburg feierlich sein Versprechen ablegte.
Im späteren Verlauf des Abends weihten wir endlich unser Langzeitprojekt „Fatma & Mehmet – Die Welt ist nicht genug“ ein – ein voller Erfolg. Natürlich hatten wir den versprochenen Chio-Kreis nicht vergessen. Nach Mitternacht verabschiedeten sich leider unsere Leiter und mit ihnen auch die Lust, als Restgruppe noch in der Stadt feiern zu gehen, was im Nachhinein doch etwas bedauert wurde.
Am Sonntag klingelte der Wecker deutlich früher, denn wir wollten den Gottesdienst der Gemeinde besuchen. Da dieser von einem „Rover Deluxe“ – Frühstück umrahmt wurde, klagte niemand über den frühen Weckruf.

Nachdem wir über Mittag ausgiebig Sonne getankt hatten, ging es an den endgültigen Abschluss. Wir trennten uns von einander in dem stolzen Bewusstsein, ein Jahr ohne Leiter geschafft zu haben, ohne dass wir irgendwann kein Programm mehr gemacht oder Projekte nicht mehr beendet hätten, und so tatsächlich „flügge“ geworden zu sein, mit tollen Erinnerungen an eine grandiose Roverzeit und dem festen Vorsatz, uns nicht aus den Augen zu verlieren und uns regelmäßig wieder zu vereinen.

Bis es von unseren zukünftigen Altroveraktionen zu berichten gibt:

Es war eine tolle Zeit!

Gut Pfad!
Die Durchgeknallten Dritten

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