Pfadi-Winterhütte 10.-12.02.2023

geschrieben von Thomas "Tommy" Gröschel am 11. August 2023

Die Pfadi-Winterhütte war die erste Aktion seit dem beim Stufenwechsel und somit die perfekte Gelegenheit sich im neuen Trupp besser kennenzulernen. Diese Gelegenheit nutzen 10 Pfadis und starteten am Freitag mit dem Zug nach Oberkirch zum Pfadfinderheim der Renchtalpfadfinder in Oberkirch.

Die Stimmung war blendend, wodurch die knapp 1 1/2 Stunden anreise rasch verging und man nach einer kurzen Hüttentour direkt im Wochenendlagerfeeling war.

Nach dem Einrichten stand noch das gemeinsame Kochen und Abendessen auf dem Plan, bevor es zum Abendprogramm überging. Während der Großteil des Trupps sich für einige Runden Werwolf zusammenfand, ging es für Julie und Leo zur Versprechensvorbereitung und erst anschließend zurück zum restlichen Trupp.

Während sich die Ersten müde verabschiedeten, blieben ein paar wenige für den mitternächtlichen Tschai-Ansatz wach, bevor es anschließend auch Zeit für die Nachtruhe war.

Da beim Packen leider das Versprechensbanner vergessen wurde, ging es für Tommy nachts nochmal kurz nach Freiburg um dieses zu holen. Pünktlich zum Frühstück war er wieder da, sodass gemeinsam in den Samstag starten konnte.

Da das Pfadiheim direkt im Ort lag gab es am Vormittag ein Tauschspiel, bei dem die Pfadis mit einer Batterie los gingen, ein Tausch nach dem anderen machten um am Ende möglichst cooles Zeugs zu haben.

Das klappte so gut, dass die Pfadis schon nach einer kurzen Zeit zurückkamen und einem Leuchtflamingo (später auch liebevoll der Pfamingo genannt) gar nicht mehr weitertauschen wollten. Sie suchten sich einen neuen Startgegenstand und ging wieder auf Tour, standen kurz darauf aber schon wieder am Pfadiheim und meinte, dass Sie einen Beutel voll Kleingeld bekommen haben und ob sie sich davon Spezi kaufen können. Nachdem das Geld gezahlt war, entschieden sich die Pfadis doch dafür die knapp 40 € (!) zu spenden, da im Ort für ein krebskrankes Kind gesammelt wurde – definitiv ein wahrlich löblicher Pfadifindermoment!

Am Ende vom Tauschspiel gab es neben dem Pfamingo und der Spende auch noch eine kleine Digitalkamera, welche fortan für den Trupp genutzt werden konnte.

Nach etwas Freizeit, dem weiteren Tschai-Vorbereitungen und dem Mittagessen wurde schon mal der Teig für die abendliche Pizzaparty vorbereitet, so hatte dieser genug Zeit zu gehen. Während der Teig ging, ging es für die Pfadis raus auf einen kleinen Spaziergang zur Ruine Schauenburg. Mit im Schlepptau natürlich auch die große Stoffhummel Berta (korrekte Aussprache lautet übrigens Bertaaaa!), welche in der ein oder anderen Verschnaufpause auch gerne als weiche Unterlage genutzt wurde.

Kurz vor der Ruine wurde dann doch auch noch etwas Eis gefunden, sodass wir auch wirklich ein Winterelement auf dem Lager hatten und nicht nur eine Pre-Frühlingshütte mit sonnig warmen Wetter.

Auf der Ruine, welche durch einen kleine Hangsturz leider teilweise gesperrt war, fanden wir einen netten Flecken um bei den letzten Sonnenstrahlen noch einige Runden Fünfzehnerle zu spielen.

Beim gemeinsamen Betrachten des Sonnenungergangs kamen wir schlussendlich etwas zur Ruhe, sodass wir in der Dämmerung mit Fackelflackern zum Versprechen übergehen konnten.

Julie und Leo legten ihr Versprechen ab und die gesamte Runde feierte den schönen Moment an der Ruine, bevor es zurück zum Pfadiheim ging.

Dort angekommen wartete auch schon Benno auf uns, welcher Verletzungsbedingt nur den letzten Abend und die Nacht dabei sein konnte. Er wurde mit guter Stimmung sowie Freude empfangen und es konnte direkt in die Pizzaparty gestartet werden.

Wir staunten nicht schlecht, als wir den Teig sahen, welcher über die Schüsseln hinaus gegangen war, machten uns dann aber direkt ans Werk. Da wir den Luxus von zwei Backöfen hatten und sich Eileen als begabte Pizzabäckerin zeigte, ging die Zubereitung auch sehr flott. Alle Belegten die Pizzen nach ihren Wünschen und ruckzuck waren diese im Ofen und anschließend auch auf dem Teller.

Nach diesem tollen Festmahl wurde der Abend mit eine zünftigen Tschai-Beschwörung gestartet und ging mit Kartenspielen und Werwolf bis alle müde zur Nachtruhe ihre Schlafsäcke aufsuchten.

Am Sonntag starteten wir etwas später in den Tag, machten uns nach der Morgenrunde aber zügig ans Packen und Aufräumen, bevor wir die Zeit bis zur Abfahrt noch mit ein paar weiteren Runden Fünfzehnerle oder auch Zombieball verbrachten.

Durch die Fasnacht in Oberkirch kam leider der Bus etwas verspätet, sodass wir den Zug knapper als erwartet erwischten. So kamen wir am Ende aber dennoch pünktlich in Freiburg an und konnten das Wochenende und eine wunderschöne Pfadihütte abschließen.

Mit dabei waren:

Benno, Eileen, Eliah, Freya, Julie, Laurin, Leonie, Lotta, Smilla, Tom, Nati & Tommy

Thomas "Tommy" Gröschel

Thomas "Tommy" Gröschel

Im Mai 2000 hat Tommy als Wölfling im Stamm angefangen, alle Stufen durchlaufen und wurde 2008 Teil der Leiterrunde. Nach einigen Jahren in der Pfadfinderleitung wechselte er 2013 zur Roverstufe, bei denen er bis 2020 die Roverrunde „Schelle“ und „Goldfische“ begleitete. Zusätzlich zur Stufenleitung war er von 2012 bis 2021 im Stammesvorstand aktiv, anschließend wurde er NaMi-Beauftragter und Teil des IT-Teams des Stammes. Von Frühjahr 2022 bis Sommer 2023 übernahm er wieder eine Leitungsfunktion im Pfaditrupp.
Auf Bezirksebene war er von 2018 bis 2022 Teil des Rover AK und wurde 2020 Stufenreferent. Seit 2022 ist er Mitglied und Referent des AK Motivation & Vernetzung.
Auf Diözesanebene ist er seit 2021 Mitglied des Rover AK.