Jupfitage im Juli 2019

Erschienen am in Aktion, Jungpfadfinder, Lager

Simon Moser

Simon Moser

2007 ist er als Pfadfinder in den Stamm gekommen, hat dann die Wölflinge und die Pfadis geleitet und die Kasse geführt. Nach seinem Umzug nach Tübingen war er als im Bereich IT-Sicherheit Tätiger nur noch zuständig für die IT und fängt jetzt langsam wieder mit einer Stufenleitung an. Darüber hinaus vertritt er die Deutsche Pfadfinderschaft St. Georg im Finanzausschuss des Stadtjugendrings Freiburg.

 

Am Sonntag, den 30. Juni 2019 trafen sich die sechs Jungpfadfinder Anna, Joana, Laurin, Nelly, Tim und Tom mit den Leitern Leo, Lucy und Simon um 17 Uhr, um gemeinsam eine Woche im Pfarrzentrum zu verbringen und von dort aus den Alltag zu bestreiten. Nachdem der Clubraum umgebaut und im hinteren Teil ein Schlaflager eingerichtet war, wurden erst mal Käsespätzle gekocht und dann der restliche Abend noch mit Werwolf und anderen Spielen verbracht.

Am nächsten Morgen hieß es, um 6:30 Uhr aufzustehen, damit auch alle pünktlich in die Schule kommen konnten. Während ein Teil noch in der Schule war, hatten einige schon vormittags hitzefrei, so dass sich mittags wieder eine kleine Gruppe im Pfarrzentrum eingefunden hatte. Danach wurden Hausaufgaben gemacht, gearbeitet und Spiele gespielt, bis um 18 Uhr das erste Kochteam Joana und Tim dran war. Und zwar ging es diesmal nicht nur darum, Essen zuzubereiten, sondern darum, das perfekte Lager-Dinner zuzubereiten. Das heutige Kochteam probierte sich an Nudeln mit einer selbstgemachten Tomatensauce. Sehr lecker, doch was würde noch kommen? Nach dem Essen ging es dann schnell los ins Schwimmbad, wollte man doch das gute Wetter nutzen und außerdem die fehlende Dusche im Pfarrzentrum ausgleichen. Nach eineinhalb Stunden Schwimmbad ging es dann wieder zurück und schließlich ins Bett.

Auch am Dienstag mussten alle wieder früh raus. Während eine Glückliche heute ganz hitzefrei hatte, ging der Rest in die Schule und fand sich erst ab Mittag wieder ein. Nach einem Vesper wurden auch heute wieder Hausaufgaben gemacht und Spiele gespielt, bis um 18 Uhr die Gruppenstunde anstand. Hier besuchten uns die restlichen Jungpfadfinder und wird verbrachten die Zeit damit, wiederverwendbare Wasserbomben aus Spüllapen zu basteln und diese danach natürlich auch noch zu testen. Als die Besucher wieder weg waren, wurde Kartoffelgratin gekocht (heute außer Konkurrenz), gegessen, gespült und gespielt, bis es dann wieder Schlafenszeit war.

Mittwoch mussten dann wieder alle in die Schule, und nachdem dann am Nachmittag endlich alle eingetrudelt waren, begaben wir uns um 16 Uhr erneut ins Schwimmbad. Dort hatten wir eine Weile Spaß, bis es dann wieder zurück zum Pfarrzentrum ging, wo heute das zweite (perfekte?) Lager-Dinner anstand. Das heutige Team, bestehend aus Nelly und Laurin, hatte leckere Pizza vorbereitet, die nach Wunsch belegt wurde. Nachdem alles aufgegessen und geputzt war, setzten wir uns gemeinsam in den großen Raum, um den Film „Kletter-Ida“ anzuschauen. Danach ging es, etwas später als sonst, ins Bett.

Am Donnerstag gab es abgesehen von Schule, Mittagessen, Hausaufgaben und Spielen eine Besonderheit: auf 18 Uhr begaben wir uns zur Sternwaldwiese, wo wir eine gemeinsame Gruppenstunde mit den Jungpfadfinderstufen der Stämme Kassiopeia aus dem Vauban und Tilly aus Zähringen vorbereitet hatten. Jetzt hieß es, die dienstags gebastelten Wasserbomben endlich richtig einzuweihen. Nach der großen Wasserschlacht ging es für uns dann wieder zurück zum Pfarrzentrum, wo es erneut außerhalb der Wertung Gnocchi in Pestosauce gab und dann danach auch relativ bald ins Bett ging.

Endlich rückte das Wochenende näher und mit Freitag hatte der letzte Schultag der Woche begonnen. Nachdem wir ein letztes Mal noch um 6:30 Uhr aufgestanden und in die Schule gegangen waren, war mittags für alle dann die Schulwoche vorbei. Nach dem Mittagessen verließ uns leider Laurin, dann gab es Hausaufgaben, Spiele und eine Traumreise von Ron, bis es um 18 Uhr dann ins Schwimmbad ging. Dort trafen wir Mathilda, die sich ärgerte, nicht dabei sein zu können, und sich uns deshalb für die letzte Nacht noch anschloss. Wieder zurück am Pfarrzentrum wurde das letzte Lager-Dinner von Anna und Tom vorbereitet, unterstützt von Mathilda. Das heutige Essen schlug die bisherigen in allen Kategorien. Nicht nur waren die Burger mit Ofenkartoffeln für die Jury besonders lecker, sonder das Team hatte sich große Mühe beim Service gegeben, was natürlich auch einige Bonuspunkte erzielte. Nachdem alle Bäuche voll waren und abgespült war, versammelten wir uns alle angezogen vor der Türe. Heute sollte es noch eine Überraschung geben, und zwar eine Nachtwanderung mit Fackeln durch den Wald. Während der Wanderung probierten wir auch aus, wie es ganz ohne Licht oder ganz ohne reden war, bis wir dann schließlich spät in der Nacht zurück zum Pfarrzentrum und ins Bett kamen.

Samstag schliefen wir dann erst mal aus, um nach einem ausgiebigen Frühstück mit dem Aufräumen und Putzen anzufangen. Als alle fertig waren, gab es einige Reste des gestrigen Abendessens zum Mittag, dann beendeten wir das Lager mit einem Gruppenfoto und dem gemeinsamen Abschlusskreis, bevor langsam alle das Pfarrzentrum verließen und somit ein tolles Lager sein Ende fand.